Spitzensteuersatz

In der Bundesrepublik Deutschland, muss jede natürliche Person, deren Einkommen eine bestimmte Höhe überschreitet, Einkommensteuer für dieses Geld bezahlen. Die Höhe dieser Steuer, wird anhand des Einkommensteuergesetzes ermittelt und hängt großteils von der Höhe des Verdienstes ab. Doch nicht nur das Gehalt, welches ein Arbeitnehmer erhält, sondern auch Einkommen, welches durch eine freiberufliche Tätigkeit erzielt wird, Vermögen und Renten müssen versteuert werden. In Deutschland ist das Steuergesetz so gehalten, dass ein höheres Einkommen, auch zu einem höheren Steuersatz, bis hin zum Spitzensteuersatz führt.

Die Höhe des Einkommens ist entscheidend


Der Spitzensteuersatz wird nur von überdurchschnittlich guten Verdienern verlangt, das Jahreseinkommen muss hierfür über einer Summe von 52.152 Euro liegen. Bei Ehepaaren verdoppelt sich dieser Satz, hier wird erst ab einem jährlichen Einkommen von 104.304 Euro, der Spitzensteuersatz fällig. Im Jahr 2012 lag der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent, für jeden einzelnen Euro, der über dem Grenzbetrag liegt, werden Steuern in Höhe von 42 Cent fällig. Dies ist für viele Besserverdiener ein Grund, warum sie ihr Einkommen nach Möglichkeit unter dem Grenzbetrag halten wollen.

Der Spitzensteuersatz gilt nur für die Spitze


Sämtliches Einkommen, welches unter der Grenzsumme von 52.152 Euro liegt, muss je nach Lohnsteuerklasse, ein unterschiedlicher Steuersatz gezahlt werden. Der Spitzensteuersatz gilt nur für jenes Einkommen, welches über dem Grenzbetrag liegt. Verdient ein Arbeitnehmer pro Jahr beispielsweise 60.000 Euro, werden hiervon 52.152 Euro normal versteuert, für 7848 Euro wird der Spitzensteuersatz fällig. Aus diesem Beispiel geht hervor, dass auch Besserverdiener nicht ihr komplettes Einkommen zum Spitzensteuersatz versteuern müssen, sondern nur all jene Beträge, die über der Grenze liegen.